Die vom Verein „Mir sein Seldersch“ organisierte Spendenaktion für den Selterser Gemeindewald war ein riesiger Erfolg und trägt bereits erste Früchte. Die Aufforstung des Waldstücks im Hinterwald ist, unter der Leitung des Revierförsters Frank Zabel, im Frühjahr dieses Jahres fertiggestellt worden. Es wurde ein standort- und klimaangepasster Laubholz-Nadelholz-Mischbestand mit fünf verschiedenen Baumarten gepflanzt. Die Laubholz-Partien sind von Forstwirtschaftsmeister Bernd Eisenbach und Forstwirt Jonas Brandenburger mit Hordengattern aus Holz vor Wildverbiss geschützt worden. Laut Frank Zabel ist es das Ziel der Gemeinde Selters (Taunus) so naturnah und ökologisch sinnvoll aufzuforsten wie möglich. Der Aufbau der Hordengatter ist zwar etwas langwieriger und aufwendiger, aber dafür wird kein Plastik und (fast) kein Metall benutzt. Innerhalb der Hordengattern wächst ein Traubeneichen-Elsbeeren-Hainbuchen-Mischbestand. Zwischen den beiden Gattern wurde ein Mischbestand aus Europäischer Lärche und Douglasie gepflanzt. Die Douglasien sind mit Einzelschutz – ebenfalls aus Holz – gegen Wildverbiss geschützt. Zurzeit werden die ersten Kulturpflegearbeiten mit der Heppe durchgeführt. Dabei werden die kleinen Bäumchen sorgfältig von bedrängendem Bewuchs befreit. Bernd Eisenbach und Frank Zabel freuen sich sehr über das regnerische Wetter. Es könnte kaum besser für das Anwachsen der jungen Bäumchen sein. Der Verein „Mir sein Seldersch“ möchte sich nochmal herzlich für die enorme Spendenbereitschaft von 290 Spendern – Einzelpersonen, Familien, Unternehmen und Gruppen – aus allen vier Ortsteilen bedanken. Ein besonderer Dank sei an dieser Stelle auch den Selterser Vereinen gesagt, die sich überaus großzügig an der Spendenaktion beteiligten.